Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Technik der Aquarell-Malerei
Person:
Fischer, Ludwig Hans
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-738486
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-739858
in den kleinen Ausschnitt der Blechplatte auf der oberen Fläche 
des Prisma's auf der Papierliäche sichtbar wird, sondern dass 
man gleichzeitig die Spitze seines Bleistiftes sieht, mit welchem 
man die Umrisse des gesehenen Bildes machen will. Der Un- 
geübte sieht nämlich entweder das Bild oder den Bleistift, nie 
aber beide zugleich. 
Dieser Umstand wird aber behoben, wenn man weiss, 
dass man möglichst an der Kante des Prisma's durchzusehen 
hat, so dass man mit halbem 
Fig m, Auge durch und mit der an- 
deren Hälfte neben der Kante 
 des Prisma's hinabsieht. 
 In der ganz schema- 
 f? tisch gezeichneten Figur 29 
ÄBEJJ ß ist a b d e die metallene 
 Deckplatte mit dem Aus- 
 schnittef h g, durch welchen 
alx f? f i man ein Stück des Prisma's 
xx Ü   und durch welches man auf 
f : das Bild und den Bleistift 
5   sieht. Man hat also längs 
   der Kante 12g zu sehen. 
   Sieht man nämlich blos 
  durch das Prisma, so sieht 
  ' man nur das Bild. 
  Das Bild, welches man 
durch das Prisma sieht, hat 
nur einen beschränkten Gesichtskreis, und oft kommt es vor, 
dass man nicht das ganze Bild auf einmal zu sehen bekommt. 
In diesem Falle stellt man das Prisma erst auf die untere 
Hälfte des Bildes ein, zeichnet und dreht dann das Prisma um 
seine Achse A (Fig. 30). 
Man hat z. B. das Prisma in die Lage abc gebracht und 
bekommt dadurch ein Bild so gross wie de.  Dreht man nun 
das Prisma, so dass es die Stellung a'b'c' einnimmt, so bekommt
        

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