Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Technik der Aquarell-Malerei
Person:
Fischer, Ludwig Hans
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-738486
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-739797
Haltbarkeit 
und Aufbewahrung 
Aquarellen. 
VOTI 
Man ist über die Haltbarkeit der Aquarelle vielfach im 
Unklaren und muthet diesen in der Regel wenig Dauerhaftigkeit 
zu. Mit welchem Rechte, ist eigentlich nicht gut einzusehen, 
denn die Farben, welche der Aquarellmaler braucht, sind mit 
gar keinen Zuständen verbunden, welche auf das Gemälde mit 
der Zeit schädlich wirken könnten. Auch von der Veränderung 
der Farben durch das Licht hat man sehr Wenig zu fürchten 
und das den Oelgemälden so verderbliche Nachdunkeln fällt 
bei der Aquarellmalerei ganz weg. 
Ich habe in Egypten Versuche gemacht und Farbenproben 
auf Papierstreifen aufgetragen und diese durch 14 Tage der 
stärksten Sonne ausgesetzt, Mit den mittlerweile im Dunkeln 
aufbewahrten gleichen Proben nach dieser Zeit verglichen, 
ergab sich nur bei sehr wenigen Farben eine kaum merkliche 
Differenz; diese Differenz kommt aber bei Gemälden gewiss 
nicht in Betracht, wenn man bedenkt, dass Aquarelle gewöhnlich 
in Mappen verwahrt oder doch nie in die Sonne gehängt werden. 
Dass bei dem Gemälde keine Farben verwendet wurden, welche 
im Lichte vergänglich sind, kann man wohl voraussetzen. 
Die fast einzige Gefahr, welcher ein Aquarell unterliegt, 
ist in dem Papier zu suchen. Auch soll es gegen äussere Ein- 
flüsse geschützt werden. 
Das Papier, wenn es längere Zeit an feuchten Orten liegt, 
geht Veränderungen ein, welche dadurch entstehen, dass die 
Fischer, Aquarellmalerei. 7
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.