Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Technik der Aquarell-Malerei
Person:
Fischer, Ludwig Hans
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-738486
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-739783
Sehr tief gehaltene Bilder kann man auch mit Wachs 
bürsten. Man nimmt hiezu weich gemachtes Wachs, wie es die 
Photographen zum Glänzen der Photographien brauchen, be- 
streicht damit eine Bürste, reibt dieselbe erst auf einem Papiere 
ab, so dass nur sehr wenig Wachs auf den Borsten hängen 
bleibt und übergeht damit das ganze Aquarell. Dasselbe be- 
kommt dadurch einen matten Glanz und die Farben erscheinen 
durchsichtig. 
Alle diese Verfahren sind selbstverständlich ganz zum 
Schlusse der Arbeit zu machen; bei Anwendung von Gummi, 
Ochsengalle und Soehnee freres-Firniss kann man übrigens im 
Bedarfsfalle noch über die damit behandelten Stellen malen, 
über Oel und Wachs aber nicht. 
Gummi, Ochsengalle und Eiweiss sind die unschuldigsten 
Mittel und können ohne Gefahr angewendet werden; die übrigen 
Mittel möchte ich nur erwähnt haben, aber niemanden zum 
Gebrauch derselben animiren.
        

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