Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grundriss der kunstgewerblichen Formenlehre
Person:
Feldegg, Ferdinand von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-748370
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-748610
Vorwort. 
(Über 
Zweck 
und 
Methode 
des 
Buches.) 
Das vorliegende Buch sollte  der ursprünglichen Absicht des 
Verfassers gemäß  den Titel führen: nornamentale Analytik",  
und in der That wäre dieser Titel auch der angemessenste, den 
Inhalt des Buches genau auszudrücken. Denn die im Vorliegenden 
versuchte Aufgabe ist keine andere, als die einer Analysis, einer 
Zergliederung, der ornamentalen Formen der drei technischen Haupt- 
künste. Die dabei verfolgte Absicht aber ist, bis zu jenen primitiven 
Bethätigungen des menschlichen Gestaltungstriebes zu gelangen, 
von denen aus betrachtet sich jedwedes technische Gebilde als 
ein durchaus nothwendiges (d. i. nicht Willkürliches) Resultat der 
beiden Bildungsfactoren Stoff und Zweck. zu erkennen gibt. 
Als der knappe Ausdruck dieser zergliedernden Rückführung 
der Form zu ihrem Ursprung hat uns die im ersten Capitel des 
2ten Theiles dieses Buches dargelegte Classification der technischen 
Künste und die Bezeichnung ihrer zweifachen Methode zu gelten, 
auf Welche deshalb im Interesse des vollen Verständnisses der kunst- 
gewerblichen Formensprache das größte Gewicht gelegt werden muss. 
ImDEinkIange n1it der dortselbst entwickelten Auffassung der 
Entstehung gewerblicher Formen ist in unserem Buche keineswegs 
der kunst-historisehen Darstellung des Gegenstandes an der Hand 
einer reichhaltigen Formensammlung das erste Wort ertheilt;  dafür 
aber der technischen Gestaltung des Productes für jeden der behan- 
delten Kunstzweige je ein ganzes Capitel gewidmet. Und darin 
glauben wir umsowenigei- fehl zu gehen, als es ja der reichhaltigen 
und vortrefflichen gegenständlichen Publicationen kunstgewverblichen 
Genre's genug gibt,  wogegen wir eines erläuternden und  vor
        

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