Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grundriss der kunstgewerblichen Formenlehre
Person:
Feldegg, Ferdinand von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-748370
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-748820
durch Danebenstellen eines zweiten kleineren;  und umgekehrt, 
jener Gegenstand kann in seiner Wirkung verkleinert werden durch 
die Nachbarschaft eines größeren. Gleichgroße Gegenstände (der- 
selben Art) beeinträchtigen dagegen einander in ihrer Wirkung, in- 
dem sie gleichsam mit einander  Ähnliches gilt von 
Gegenständen mit nahezu gleichen Dimensionen; auch sie werden 
 im Sinne des Contrastes  einander in ihrer Wirkung schädigen. 
(Siehe dagegen das Capitel über Eurhythmie.) 
Auf die zahlreichen Möglichkeiten, welche als Beispiele von 
Contrastwirkungen sich ergeben, soll hier nicht eingegangen werden, 
dafür aber noch kurz davon Erwähnung geschehen, dass der 
Contrast ähnlich wie in der Größe, so auch in der Farbe eine 
hervorragende Rolle irn Ornamentalen zu spielen berufen ist.  
Nach der einfachen Analogie von Weiß und Schwarz, Hell und 
Dunkel verstärken sich, nebeneinander gehalten, je zwei Farben der 
prismatischen Skala. Das Gesetz, nach welchem diese Wlirkung 
erfolgt, ist das bekannte Gesetz der complementären Farben, auf 
welches zu verweisen hier genügen muss.
        

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