Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grundriss der kunstgewerblichen Formenlehre
Person:
Feldegg, Ferdinand von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-748370
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-750561
3. Der Krater; ein lllischgefäß, bestimmt bei Tafeln und Gre- 
lagen Wein aufzunehmen, welcher daraus geschöpft wurde; die Mün- 
dung ist dementsprechend 
 Weit, der Bauch geräumig 
 ' und von größerer oder ge- 
ä -    
"EX  ringerer 'l"1efe, das Fußge- 
l,  äelltig lhochd oder niedrig; 
f 4 "Kg"  en e sin in der Regel, 
' g jedoch nicht immer, vorhan- 
x [ji  den. Auch der Krater ist 
"jfxll-g antiken Ursprungs und spielt 
 als Siegesgabe bei den olym- 
  l W   
 Antiker Silberbecher.  eine 
4. Die Sehale' entweder mit 
 Untersatz oder Fußrand; jene ist assy- 
  rischen, diese griechischen Typus'. In 
  Griechenland war die Schale Opferge- 
ä  fäß, indem das Trankopfer aus der 
 Kanne in eine Schale und aus dieser 
xy sodann in die heilige Flamme gegossen 
wurde.  Auch die römische Schale 
 (patera) war Opfergefäß; nebenbei auch 
1   5; Trinkgeschirr. 
 Abarten der Schale sind der Be- 
  g eher und der Kelch, desgleichen die 
Brunnenschale, sowie das Bassin 
Antik" Kelch im Thon"  und Taufbe cke n. Mit dem Becher 
nahe verwandt ist der 
. Pokal, dessen speci- 
 7_  fisches Merkmal allein 
 im Deckel gesucht wer. 
  "i: den kann, obwohl der 
  Sprachgebrauch hiefür 
 ß keinen bestimmtenAn- 
 k,  haltspunkt bietet. 
 f?" 5. Die Wanne; 
f  sie steht außer als Ba- 
 degefäß, auch als Kühl- 
Griechische Thonsclxale.  in xrerwendun
        

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