Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grundriss der kunstgewerblichen Formenlehre
Person:
Feldegg, Ferdinand von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-748370
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-750084
allgemeinen ebenfalls anpassen wird.) Bei alldem bleibt der erste 
Zweck eines Tisches der, als ruhige und sichere Standfläche zu dienen, 
welchem Zweck sich als zweiter unmittelbar der anschließt, die 
getragenen Gegenstände in eine ihrer Benützung möglichst günstige 
Position zu bringen, sie sozusagen bandgreiüilich zu situieren. 
An sich betrachtet kann uns der Haupttheil des Tisches, die 
Tafel, als eine selbständige ornam ental e Ein h eit gelten, insofern 
nämlich, als sie, in ihrer Function und Form völlig abgeschlossen, 
des Stützwerkes bloß als eines constructiven Behelfes bedarf. 
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Antiker Bronzetisch. 
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Diese ornamentale Einheit stellt sich uns nun als eine ebene 
Fläche von bestimmter Begrenzung dar, welche allen denjenigen 
Stilbedingungen unterworfen ist, die wir für eine solche Fläche 
bereits weiter oben (Textil-Formen II. Theil) dargelegt haben. Saum 
und Mittelfeld sind auch hier die beiden formalen Motive, welche 
jeder Decoration zu Grunde liegen. 
Die Gestaltung der Tafelüäche, ihren Umfang anbelangend, 
kann bemerkt werden, dass dieselbe im allgemeinen jede regelmäßige 
einfache Figur, also etwa alle aus dem Viereck und dem Kreise 
entwickelten Formen annehmen kann. Doch soll womöglich die 
Figur eine ausgesprochene, also entweder entschieden eckige oder 
entschieden runde sein.
        

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