Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grundriss der kunstgewerblichen Formenlehre
Person:
Feldegg, Ferdinand von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-748370
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-749983
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mag, so muss doch anerkannt werden, dass eben durch sie in con- 
structiver Beziehung das Lager zum eigentlichen Möbel d. h. zum 
tektonischen Gerüste wird (siehe darüber Tektonik, allgemeines 
Capitel), in Welchem sich also ideelle und struetive Elemente ver- 
einigen, es in seiner Grundform zu bestimmen. Beigegebene Illu- 
stration eines etrurischen Lagerbettes mag uns das Bild dieses 
Möbels in seiner sozusagen idealen Reinheit veranschaulichen, gleich- 
zeitig aber auch uns diese Form als eine typische für den gesamm- 
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Bett. 
Deufache Renaissance. 
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ten spätern Möbelbau, trotz aller scheinbaren Abweichungen und 
Complicationen, erkennen lassen. 
Eine weitere wesentliche und überaus charakteristische Ergän- 
zung des Bettgestelles, welche das Mittelalter und die Renaissance 
zu besonders reicher Gestaltung benutzt haben, ist die am Kopf- 
und Fußende angebrachte Schutzlehn e. Sie ist zunächst wohl 
hervorgegangen aus dem Bedürfnisse, das-Bett behaglicher und ge- 
schützter zu machen und in diesem Sinne stilistisch aufzufassen. 
Überdies und in zweiter Linie wird die Lehne auch zum Orte 
reicher ornamentaler Durchbildung, ein Umstand, welcher dem an
        

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