Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grundriss der kunstgewerblichen Formenlehre
Person:
Feldegg, Ferdinand von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-748370
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-749883
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Luft, sowie dem Einblicke in den abgeschlossenen Raum kein Hin- 
dernis im Wege liegt. 
Diese Form des Raumabschlusses war im Allgemeinen auch der 
Antike sehr geläufig, wie zahlreiche Überreste solcher, aus hletall oder 
auch Marmor gefertigter Schranken beweisen. Das hervorragendste und 
bekannteste Werk dieser Art ist die Thüre des PuIJIlIBOIIS in Rom. 
Als untertheiltes Rahmenwerl; wiederum gliedert sich 
jedes Gitter in äußere Umrahmung und inneres  zugleich construc- 
tiv thätiges und ausfüllendes  Stabwerk. 
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Das technische Formelement, welches dieser doppelten Anfor- 
derung entspricht, ist nun der schmiedeiserne Stab in seiner Gestalt 
als Gerade oder Curve; das technische Hilfsmittel hingegen, welches 
die ornamentale Zusammenfügung des Stabes zum Gitterwerk prak- 
tisch ermöglicht, ist der schmiedeiserne Verban d in seinen verschie- 
denen Variationen. Auch dieses Hilfsmittel bleibt jedoch nicht rein 
technischer Nothbehelf, sondern wird, vom richtigen Schmiedeisen- 
stil gestaltet, selbst wieder Formelement des Gitterornaments. 
Nach dieser Sachlage scheint es gerechtfertigt, Schmiedeisenstab 
und -Verband näher ins Auge zu fassen. 
Der Stab. Als vorherrschend lineares Gebilde charakterisiert er 
sich unter seinesgleichen bloß durch den Querschnitt. In der That
        

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