Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-769509
ausgeschnittene Pappieckel. 
und 
Glasscheiben 
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Bei einiger Übung lassen sich Abtonungen Schablonieren, 
indem der Auftrag stärker oder schwächer erfolgt; sokann z. B. 
eine Palmette nach oben hin oder nach den Blattspitzen zu 
füglich ohne grofse Schwierigkeit im Farbton blasser werden. 
Selbstredend können schablonierte Ornamente alle mögliche 
Nachhilfe aus freier Hand erfahren, so dafs sie gewissermaßen 
nur eine Vorarbeit bilden. 
Für Hintergründe, ähnlich dem Goldgrund alter Heiligen- 
bilder, läfst sich eine wirksame und einfache Abwechselung 
dadurch hervorbringen, dafs der unter- 
legte Ton gleichmäfsig verlaufend (vom Hof M hilf 
Dunklen ins Helle, von einer Farbe "jwlilitih llllldlriglilli; 
in eine andere) aufgestrichen wird, wäh-   
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Fig. 62. Schablone für einen zweifarbig Fig. 63. 
gemusterten Hintergrund. Pinsel zum Schablonieren. 
rend das schablonierte Ornament durchweg Ton und Stärke 
behält.  
Schliefslich kann das Schablonieren oder Patronieren, was 
dasselbe ist, auch dienen, um vielmals benötigte Muster z. B. für 
die Laubsägerei etc. zu "vervielfältigen. 
Man schneide die Schablonen so exakt alx möglich, weil jeder 
Fehler niekl einmal, sondern allemal wiederkekrl. 
Glasscheiben und ausgeschnittene Päppdeckel Zum 
Anordnen von Bildern. 
Soll ein Landschaftsbild, ein Stillleben oder Ähnliches ge- 
zeichnet oder gemalt werden, so ist zunächst festzustellen, wie- 
weit die Darstellung reichen soll, mit andern Worten, was noch
        

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