Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768646
Vorw 
ort. 
 "f" "wie ROTZ der wahrscheinlich richtigen Behauptung, 
I  dafs Vorreden von Männern selten, von Frauen nie 
i,  gelesen werden, gestatte ich mir den Luxus einer 
   solchen. Ich thue es nicht deshalb, um denGrund- 
   gedanken nahezu aller Vorreden noch ein weiteres 
 j "i" 53' "i" Mal breit zu schlagen, den Grundgedanken, der 
ungefähr mit den Worten anhebt: „Obgleich es bereits eine Anzahl 
von Werken gibt, welche den Stoff des vorliegenden Buches behan- 
deln, u. s. w." Ich thue es vielmehr deswegen, um meine Leserinnen 
und Leser zu bitten, von dieser Verötfentlichung nicht mehr zu er- 
warten, als billigerweise von ihr verlangt werden kann. Es wird 
niemand dem Verfasser zumuten, dafs er neben den Geschäften seines 
Berufes und seiner schriftstellerischen Thätigkeit alle die 3 o verschie- 
denen Liebhaberkünste, welche er im zweiten Abschnitt behandelt, 
selbst mit jener Ausdauer und Gründlichkeit betreibe, die allein 
die Gewähr gibt, immer und überall das Richtige zu treffen. 
Verschiedene derselben betreibt er allerdings in seinen freien 
Stunden oder hat sie früher betrieben. Was die andern aber 
anbelangt, bezüglich deren er auf fremde Mitteilung angewiesen 
war, so hat er sich wenigstens bemüht, diese Überlieferungen zu 
prüfen und das Zweifelhafte fortzulassen. Er hat in der Zeit, 
während welcher dieses Buch entstanden ist, seine Schreibstube 
in ein technologisches Laboratorium verwandelt zum Schrecken 
seiner Gattin, der er stellenweise den Fufsboden, die Handtücher 
und die gute Laune verdorben hat. 
Wer die Liebhaberkünste als zu Recht bestehend anerkennt 
und sie nicht, wie es thatsächlich viele thun, rundweg als dummes 
Zeug erklärt, der wird auch dem vorliegenden Buche seine Be- 
rechtigung nicht absprechen. Manchem wird es wenig Neues 
bringen; manch anderm dürfte es in dieser und jener Hinsicht 
eine willkommene Gabe sein. 
Eine Behauptung, auf welche das Handbuch immer wieder 
zurückkommt, möge hier gleich ihre Stelle finden. uWas man
        

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