Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-769121
Die 
Tusche. 
chinesische 
der Moschusgeruch künstlich beigebracht wird. Dick aufgetragen, 
hat sie einen ins Braune gehenden glänzenden Schimmer. Gute 
Tusche wird mit der Zeit besser und sollte erst einige Jahre 
nach der Fabrikation gebraucht werden. 
Gute Tusche ist nicht billig; da man aber mit einem kleinen 
Stück auf lange Jahre hinaus ausreicht, sollte man nur beste 
Qualität kaufen. Unurngänglich nötig ist, die Tusche trocken 
aufzubewahren und vor allem nach dem Gebrauch sauber abzu- 
trocknen, weil sie sonst springt und in die Brüche geht. 
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Chinesische 
Tusche. 
Da das Anreiben der Tusche den wenigsten Leuten Ver- 
gnügen macht, so nehme man nur soviel Wasser als nötig und 
probiere von Zeit zu Zeit auf die gewünschte Stärke, wenn man 
den Zeitpunkt des Einhaltens nicht am Grad der gröfsern 
oder geringern Leichtflüssigkeit zu erkennen vermag. Warmes 
Wasser oder das Vorwärmen der Tuschschale erleichtern das 
Anreiben der Tusche wesentlich, indem die Zeit des Anreibens 
verkürzt wird. Die Chinesen, die eine zoojährige Erfahrung 
hinter sich haben, fahren beim Anreiben geradlinig hin und her, 
während man bei uns gewöhnlich im Kreise herum fährt. Dies 
geschieht infolge unserer unzweckmäfsigen Tuschschalen (ver-
        

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