Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-772898
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Fünfter Abschnitt 
an welcher nichts zu verderben ist, um sich zu vergewissern, ob 
der durch das Reinigen entstehende Schaden nicht am Ende gröfser 
sei als der ursprüngliche. . 
Lotwasser. 
I 
ist. 
Teil Zink gelöst, in so viel 
roher Salzsäure, als zur völligen Lösung nötig 
NB. Vorszkhl, da die Dämpfe ggftzg sind!- 
Teil Salmiak, gelöst in 
Teil siedendem Wasser. 
Beide Lösungen gemengt.  
Gegen 
unreine 
und 
rauhe 
Hände. 
Zeichnen und Malen, Ätzen und manches andere lassen sich 
nun einmal mit dem besten Willen nicht bewerkstelligen, 
ohne Hände und Finger zu beschmutzen. Wo die gewöhn- 
liche Seife zum Reinigen nicht ausreicht, thut Sand- oder 
Bimssteinseife vorzügliche Dienste. Wo kaltes Wasser 
nicht hilft, thut es vielfach warmes oder eine Sodalösung. 
Was mit Wasser nicht abgeht, wie Lacke, Harze und Fette, 
geht gewöhnlich mit Spiritus oder Terpentinöl. Öfteres 
Waschen, hauptsächlich zur Winterszeit, macht auf die 
Dauer die Hände rauh. Dagegen empfiehlt sich, nach dem 
Waschen und Abtrocknen ein Einreiben mit gereinigtem, 
geruchlosern Glycerin. Ein anderes Mittel ist folgendes: 
Man setzt eine Lösung von Borax und Regenwasser an 
und giefst hievon jeweils einen Teil in das Waschwasser, 
wobei hartes Wasser weich wird, besser reinigt und weniger 
rauh macht. Ahnlich, wenn auch weniger gründlich, hilft 
ein Zusatz von Milch. 
Bei Geschäften, welche die Finger beizend und ätzend 
angreifen, schützt man dieselben durch Überstülpen von 
Fingerlingen aus Gummi oder von alten Handschuhen.
        

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