Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768982
grofse Axe abschlägt. Be- 
festigt man in den Brenn- 
punkten FF Stecknadeln und 
legt um dieselben einen 
geschlossenenFaden, dessen 
Länge so grofs ist wie die 
grofse Axe und die Entfer- 
nung der Brennpunkte zu- 
sammengenommen (also 
BD-I-FF), so kann man bei 
angespanntem Faden mittelst 
eines Bleistiftes die Ellipse 
ziehen. Nimmt man belie- 
bige Fadenlängen und wählt 
beliebige Brennpunkte, so 
erhält man selbstverständ- 
lich beliebige, mehr oder 
weniger exzentrische El- 
lipsen. 
Der Korbbogen ist 
eine Näherungskonstruktion 
der Ellipse und kann mit 
dem Zirkel gezogen werden, 
d. h. die Korbbogenkurven 
sehen ungefähr so aus wie 
Ellipsen und werden statt 
dieser häufig verwendet, 
weil mit Ldem Zirkel ge- 
zogene Bogen an und für 
sich hübscher aussehen als 
Kurven aus freier Hand. 
Die Schönheit der Ellipse, 
als Ganzes betrachtet, er- 
reicht jedoch der Korb- 
bogen nicht, weil die Krüm- 
mung sich nicht allmählich, 
sondern ruckweise ändert 
und ein geübtes Auge die 
Übergangsstellen sofort un- 
angenehm empfindet. 
Es gibt zahlreiche Korb- 
bogenkonstruktionen, und 
zwar solche, bei denen die 
eine Axenlänge sich nach 
der andern richtet oder 
Fig. 23. Aufzeichnung von Korbbogen 
verschiedener Konstruktion, wobei die eine Axe 
die Länge der andern bestimmt.
        

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