Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-772338
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Dritter Abschnitt. 
Sprüche. 
Fromb seyn, schatt picht, 
Gar zu fromb, daucht nicht. 
Halb fromb, halb Schalk 
Wehrt lang, verdirbt nicht bald. 
Gott befohlen alle Tage 
Macht verstummen alle Klage. 
Gott bezahlt alles. 
Ü 
Gebet und Tau 
Erquicken Herz und Au'. 
Gottes Gnade reicht, soweit der 
Himmel ist, 
Und seine Wahrheit, soweit die Wolken 
gehen. 
bringt Rosen. 
Geduld 
lieb? 
Gestern 
Gottes Gnad" 
Ist der beste 
Hausrat. 
Heute 16W ich, 
Morgen starb" ich. 
Dennoch denk' ich 
Heut" und morgen 
Gern an gestern. 
Gottes Ohr ist allerenden. 
Ein Gebet mit Mund und Händen 
Minder zählt, denn eins von Herzen. 
Gott ist mit im Schiff. 
Gewonnen mit Schand", 
Verschwindt in der Hand; 
Gott wird sorgen 
Heut" und morgen. 
Gewonnen mit Ehl", 
Des wird immer mehr. 
Grau ist der Hecht, 
Die Frau hat recht; 
Glück ist ein spröder Gast, 
Wer es beim Schopfe fafst, 
Führt es nach Haus. 
Gutv 
Der Hecht ist grau, 
Recht hat die Frau. 
Ding verweilt sich gern 
zuze iten. 
Glück kommt alle Tag, 
wer warten mag. 
Leben. 
halbes 
Guter Mut ist 
Glücklich, wem vor allen Gaben 
Klaren Sinn die Götter gaben. 
Sophokles. 
3 
Haben alte Leute jungen Mut 
Und junge alten, ist es gut. 
Glücklich, wer sein 
dem Glücke verdankt. 
Glück 
nicht 
Heiteres Gemüt 
Die Nägel aus dem Sarge zieht. 
Gold und Lachen 
Kann viel machen, 
Gold, Wein, Freund und Knecht, 
Sind sie alt, so sind sie echt. 
Teufel heuf auf Erden, 
Gott Meister werden. 
Georg von Logau. 
Herrscht der 
Morgen wird 
Gote dienen äne wanc, 
deist aller wisheit anevanc. 
Freidank 
1229. 
Herz, was willst du weiter? 
Ist die Luft nicht heiter 
Und der Himmel blau, 
Frühlingsgrün die Au'? 
Rückert.
        

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