Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-772300
Allgemeine 
Lebensweisheit. 
359 
Stunde, 
Drum nütze die 
Die lachend dir winkt, 
Bevor sie im Schlunde 
Die Welt ist eine grofse Seele 
Und jede Seele eine Welt. 
Der Zeiten versinkt  
ist nicht von Leder. 
Welt 
Die 
Die Jugend brauset, das Leben schäumt, 
Frisch auf, eh der Geist verduftet! 
Schiller. 
Schefel. 
Die 
Welt wird schöner mit jedem Tag. 
Uhlarul. 
die schöne Liebe, alles 
hat sein Ende. 
Die Jugend und 
Goethe. 
und heilt. 
Die Zeit enteilt, 
Schlägt Wunden 
Die Leidenschaft Gicht, 
Die Liebe mufs bleiben; 
Die Blume verblüht, 
Die Frucht mufs treiben. 
Schiller. 
Die Zeit ist ein Räuber und Dieb, 
Nagt an Jugend und Lieb", 
Nagt an Berg und Thal, 
An Eisen und Stahl. 
überdauert Zeit und 
Die Liebe 
Raum  
Doch 
überall 
auch 
das 
Schicksal 
Die Menschen und die Pyramiden 
Sind nicht gemacht, um auf dem Kopf 
zu steh'n. Pfefel. 
Thüren. 
Drei Dinge den Meister machen sollen: 
Können, Wissen und Wollen. 
Die Nadel in Ehren! 
giä; 7'  
csnsäiks 
Sie mufs viele ernähren. 
Frankfurter Ausstellung 
1881. 
zum Leben: 
Geben. 
Drei Dinge gehören 
Streben, Heben und 
Die Rose stand im Tau; 
Es waren Perlen grau; 
Als die Sonne sie beschienen, 
Drei Dinge regieren die Welt: 
Der Mut, die Thorheit, das Geld. 
Wurden sie Rubinen. 
Rückert. 
Die Stunde schlägt, der Sand verrinnt, 
Du bist dem Tod wie Spreu im Wind; 
Drum sei nicht stolz, o Menschenkindl 
Drei Dinge überwinden des Lebens Not: 
Friede, Geduld und ein seliger Tod. 
Die 
Glücklichen. 
Schiller. 
Uhr schlägt keinem 
Dreifach ist der Schritt der Zeit: 
Zögemd kommt die Zukunft angezogen, 
Pfeilschnell ist das jetzt entflogen, 
Ewig still steht die Vergangenheit. 
Schiller. 
Die Weltgunst ist ein Meer, 
Darin versinkt, was schwer; 
Was leicht ist, schwimmt daher. 
Die Welt ist aufsen schöne, 
Grün, weifs und rot, 
Doch innen schwarzer Farbe, 
Der bittere Tod. 
Düster zieht der Strom des Lebens 
Durch das weite öde Land. 
Ferrand. 
Du kennst diesen, 
Ich kemf jenen, 
Einer kennt uns alle.
        

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