Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-772243
und 
Guter Rat 
fromme 
Wünsche. 
353 
NVenn es regnet, wenn es stürmt, 
Han getrost des Sonnenblicks; 
Wenn sich Neid auf Unglück türmt, 
Hoffe, Herz, und wart des Glücks! 
Willst du dir ein hübsclf Leben zimmern, 
Mufst du dich ums Vergangene nicht 
kümmern; 
ganz, 
Werde 
wirst 
stark  
Das wenigste mufs dich verdriefsen, 
Mufst stets die Gegenwart geniefsen, 
Besonders keinen Menschen hassen 
Wer ein lustiges Lied 
Und ein fröhlich' Gemüt 
die Zukunft 
Und 
Gott überlassen. 
Nicht gerne mag leiden, 
Verzieh' sich beizeiten. 
Wer reisen will, 
Der schweig' fein still, 
Gel? steten Schritt, 
Nehm' nicht viel mit, 
S0 darf er wenig sorgen, 
Und gelf recht früh am Morgen. 
Plzilander zum Sütewald 
Willst du hienieden glücklich sein, bei- 
zelten 
Beschränke dich  und sei im kleinen 
grofs l 
Hans Marback. 
Wirb 
Zllll] 
dir Liebe 
Geleit  
1650. 
Wirf ab, Herz, was dich kränket, 
Und was dich bange macht. 
Ifinkel. 
Wer weil's, wo dir dein Glück erblüht, 
S0 geh und such es nur! Tieck. 
Wo es drei Heller thun, da wende vier 
Wer weifs, wo man noch Rosen bricht, 
Drum sei vergnügt und sorge nicht! 
nicht an, 
Und nicht zwei Worte, wo's mit einem 
ist gethan. 
Wer will vergnüglich alten, 
Soll mit niemand Feindschaft, 
Mit wenigen Gemeinschaft, 
Mit vielen Kundschaft halten 
Und lassen dann Gott walten. 
Wolken kommen, Wolken gehen; 
Bau auf deines Gottes Gnade! 
fromm  
Wolle 
Denke 
froh  
Handle 
Wer wollte sich mit Grillen plagen, 
Solang' noch Lenz und Jugend b1üh'n1 
 Hälty. 
frisch  
Trage 
hat: 
Wer Zeit 
nicht auf Zeit  
warte 
Wolle nur, was du sollst, 
So kannst du, was du willst. 
Wilde Biester, 
Pietister 
  
v; w 
 im 
Rüokert. 
Und Philister, 
Gegen diese drei 
Steh' uns unser Herrgott bei. 
Yeder man treib sein pesten synn, 
Und lafs sagen auf und nider, her und 
hin. 
Ikinrzk-k der Teichner 
Willkommen, lichte Gedanken, 
Die uft im herben Leid 
Aufwuchernd, das Herz überranken 
Mit Farben verblüheter Zeit. 
jrensen. 
um 1350-1400. 
Weine, 
Zankt, wenn ihr sitzt beim 
Nicht um des Kaisers Bart! 
Geißel. 
M ey e r , Liebhaberkünste.
        

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