Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768919
Reifsb retter. 
 Die Reifsbretter werden 
ausPappel- oder einem andern 
weichenHolzehergestellt,und 
damit sie sich weniger werfen 
und verziehen, mit durchge- 
schobenen Leisten versehen. 
Das ist, für grofse Bretter, wie 
sie die Architekten und In- 
genieure zu gebrauchen pfle- 
gen, ganz in Ordnung. Für 
kleinere Arbeiten, wie sie im 
Gebiete der Liebhaberkünste 
die Regel sind, genügen klei- 
nere Reifsbretter, die am 
besten der eingeschobenen 
Leisten entbehren. Derartige- 
Brettchen bis zur Gröfse von 
40 auf 50 cm sind am besten 
1 cm dick und erhalten auf 
den Hirnholzseiten gleich 
dicke Verstärkungen aus Hart- 
holz. Diese Brettchen sind 
sehr leicht und handlich, sie 
gestatten die Benützung auf 
beiden Seiten und sind in 
den Zeichenmaterialienhand- 
lungen in verschiedenen 
Gröfsen vorrätig. Sollen sie 
beim Zeichnen schräg liegen, 
so legt man sie mit dem 
einen Ende auf ein Buch oder 
einen ähnlichen Gegenstand. 
Wem dies nichtpafsßemptiehlt 
rlCll das iSoenneckensche 
Reifsbrett, welches einen 
drehbaren Bügel hat 110d 
solchermafsen das Schräg- 
stellen, das Flachlegen und 
die beiderseitige Benutzung 
gestattet. Mehr kann man 
nicht verlangen. Die Figur 15 
zeigt beide Formen.
        

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