Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-771911
A bisserl Lieb" 
Und a bisserl Treu 
Und a bisserl Falschheit 
Ist allweil" dabei. 
sein. 
Annclein, 
Du singst fein, 
Fromm, fröhlich kannst auch 
Holdselig" Äugelein 
Geben lieblichen Schein: 
Ach, Cupido, kleiner Schelm, 
Wie machst du so grofse Wunden? 
Ach Elslein, liebstes Elslein, 
Wie gern wär" ich bei dir! 
Doch sein zwei tiefe Wasser 
Wohl zwischen dir und mir. 
Ach Gott, wie weh thut Scheiden! 
Hat mir mein Herz verwund't, 
So trab' ich über die Heiden. 
Und traure zu aller Stund". 
 mein Grufs ins Herz hineinY 
Wüusch" 
Auf einer Lilie zittern 
Zwei Tropfen, rein und rund, 
Zerßiefsen in eins  und rollen 
Hinab in des Kelches Grund. 
"Ü 
Beschertes Glück 
Nimm nie zurück, 
Ade, ich fahr" mein Strafsenl 
Ach, mein Schatz ist lange fort 
Und mein Kränzlein hängt verdorrt 
An dem grünen Ast. 
Ade, ihr Mädchen, ich mufs fort, 
Sonst macht die Lieb' mich weinenl 
Besser, dal's das Herz dir bricht 
Von dem Kufs der Rose, 
Als du kennst die Liebe nicht 
Und stirbst liebelose. 
Blüht Lieb' und Treu 
Ade, mein Schatz, ich kann nicht weinen, 
Verlier" ich dich, ich weifs noch einen. 
 Amorosa, Violena, 
Hast mir mein Herz verwunnYt; 
Mein Herz geb ich dir zu eigen, 
Es trauert zu aller Stund. 
Alltäglich neu, 
Wird jeder Tag 
Zum Hochzeitstag. 
Blumen sollen heimlich blühen, 
Ilerzen sollen heimlich glühen. 
?
        

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