Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-771903
Kunst. 
319 
Im Bessermachen 
steckt 
Kunst. 
der Kunst 
das Beste 
gut 
genug 
Viel schöner Künst" und Gaben 
Schenkt Gott uns Menschenkind", 
Darvon wir Freude haben; 
Die Ehre Gott geziemt. 
Künstler sind die ersten im Narren- 
schiff; aber es fahren noch viele mit. 
Kunst bringt 
Gunst. 
Von Können her leitet sich Kunst, 
Die Gunst, sie kommt vom Gönnen; 
Wer der Kunst will erweisen die Gunst, 
Der mufs es wollen und können. 
Kunst 
hat 
keinen 
Feind, denn der's 
nicht kann. 
3 
Kunst 
rechte Hand 
der 
Natur. 
Kunst ist ein 
Können. 
gebildetes 
Was macht den grofsen Maler? 
Ein Rock von Samt, ein breiter Hut, 
Ein langes Haar, ein hocher Mut. 
Wer's glaubt, der zahP drei Thaler. 
Kunst pflegt keinen Feind zu han 
Als den, der sie nicht kann. 
Was man in der Kunst der Welt 
bietet, soll sich sehen lassen können 
bei Sonnen- und Mondenlicht. 
W. Raabe. 
Kunst und Gewerke 
Des Volkes Stärke. 
Wer ausgelernt sein 
Grabe liegen. 
im 
will , 
der mufs 
Kunst und Lehre 
Bringt Gunst und Ehre. 
Wer nicht achtet der Kunst, 
Hat von ihr keinen Dunst. 
Man bricht die Kunst nicht vom Zaune. 
Gottes 
Zu 
Man mufs ein Ding nicht blofs recht 
machen, sondern auch mit einer Manier, 
dafs es anmutig sei. 
Will ich noch mehr 
Die Kunst anwenden, 
Fröhlich allzeit 
In Lieb' und Leid. 
Zur Freud' helf" mir's 
enden ! 
Gott 
So geht's oft in der Künstlerwelt: 
Es mufs der Pinsel sich vom Pinsel 
tadeln lassen. 
Zu viel Kunst 
Ist umsunst.
        

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