Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-771892
Ars longa 
vita btevis. 
Auch die Kunst ist Himmelsgabe, 
Borgt sie gleich von ird'scher Glut. 
Schiller. 
3 
Blumen des Feldes, ihr schmückt der 
Erde grünende Saaten, 
S0 auch blühe die Kunst zwischen all- 
täglichem Fleifs. 
3 
Das Höchste ist die Gunst, 
Womit der Himmel schaltet, 
Das Nächste ist die Kunst, 
Womit der Gärtner Waltet. 
Rückert. 
Die Kunst gehöxt keinem Lande, 
Sie stammt vom Himmel. 
Die Kunst ist ein Baum, der auch 
den entzückt, dem er keine Früchte 
trägt. 
Die Kunst ist ein getrewer Gfert, 
Drum halt die Künstler ehrenwert. 
Die Kunst, o Mensch, hast du allein. 
Schiller. 
Durch Kunst und Fleifs 
Kommt Nutz und Preis. 
3 
Ehre die Kunst und die, so sie ehren! 
So magst du selber dich ehren. 
Das Schöne verstehen, heifst es besitzen. 
Lübke. 
Dafs niemand Weisheit erben mag 
Noch Kunst, das ist ein harter Schlag. 
Der ist ein Künstler, der das macht, 
was seiner Kunst gemäfs ist. 
Der Wunder gröfstes ist die Liebe, 
Der Wunder schönstes ist die Kunst. 
Einer achüs, 
Der ander betrachfs 
Der dritte verlachfs  
Was macht's? 
Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst. 
? Schiller. 
Ich liebe, was fein ist, 
Obschon es nicht mein ist, 
Und mir schon nicht werden kann, 
So hab' ich doch ein Gefallen daran.
        

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