Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-771579
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Zweiter Abschnitt. 
Die verschiedenen Liebhaberkünste 
bestrichenen Blatt zugedeckt. Das zusammengeklebte Doppel- 
blatt wird hierauf in die Presse gespannt und dort bis nach 
völligem Trocknen belassen, wobei es schön glatt und eben 
ausfällt. Wählt man statt des Papieres die dauerhaftere Paus- 
leinwand, so verfährt man ebenfalls, wie angegeben; nur kann 
hiebei kein Einspannen in die Presse erfolgen, weil die Gummi- 
lösung die Leinwand durchdringt und das Ganze sich festkleben 
würde. Man spannt statt dessen vor dem Überstreichen mit der 
Lösung die eine Pausleinwand an den Rändern auf ein Reifsbrett 
fest, wobei dann nach dem schliefslichen Trocknen das Doppel- 
blatt auch glatt wird. Wenn nötig, kann ein nachheriges Glätten 
erzielt werden, indem man die Blätter durch die Satiniermaschine 
zieht, die in Druckereien und Buchbindereien zu finden ist. 
Wie aus den einzelnen Blättern dann der Larnpenschirrn 
gebildet wird, kann hier wohl unbesprochen bleiben. Man halte 
sich bezüglich des Musters an gute Vorbilder, die ja auch käuf- 
lich zu haben sind. 
Sollen die eingelegten Pflanzen mit Schriften, landschaft- 
lichen Bildern etc. vereinigt werden, so empfiehlt sich Vorsicht, 
da die Kombination, mit richtigem Geschmack gemacht, sehr 
hübsch, andernfalls aber sehr bedenklich ausfallen kann, besonders 
wenn ausgeschnittene Photographien und dergl. benützt werden. 
Zur Vervollständigung dieses Kapitels sind zwei Illustrationen 
beigegeben. (vergl. Fig. 208 und 209.) 
  
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Chinesische Malerei.
        

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