Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-771385
Das 
Ätzen 
der 
Steil 
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schliefslich auch breit gehaltene Radierungen nach dem Tiefätz- 
verfahren ordentlich zur Geltung bringen. Auf dunklen und 
schwarzen Marmorarten machen sich Ätzungen in Federmanier sehr 
schön, wenn sie nachträglich mit Gold- oder Silberbronze ausgelegt 
werden. Am einfachsten geschieht dies, wenn man während 
der Entfernung des Deckgrundes die Pulver aufstreut und mit 
dem Rest des Grundes als Bindemittel einreibt. 
Als Gegenstände für Steinätzung empfehlen sich: 
Votivtafeln, Haussegen etc. mit verzierten Schriften, nach- 
träglich in Holzrahmen zu fassen. Gläser zum Schutze sind 
kaum nötig; 
ewige Kalender, Namen- und Firmenschilder, Brief- 
beschwerer; 
Tischplatten, Schachbretttafeln; 
Untersatzplatten in bescheidenen Gröfsen, Wärmsteine etc.
        

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