Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-771377
266 
Zweiter 
Abschnitt. 
verschiedenen 
Die 
Liebhaberkünste. 
und erwärmt den Stein so weit, dafs das Kolophonium gerade 
so weit ins Fliefsen kommt, dafs es im Herablaufen die Seiten- 
wandungen schützt. Dieses Verfahren kommt auch für Hoch- 
ätzung in Metall zur Anwendung, erfordert aber Übung, Sorgfalt 
und Geschicklichkeit, so dafs dem Laien anzuraten ist, nur so 
hoch zu ätzen, als es angeht, ohne dafs die Seitenwandungen 
unterfressen werden. 
Fig' 
x97- 
Ornament vom Kanzeldeckel 
der Nikolaikirche 
Brieg. 
Nachdem die Ätzung vollendet ist, wird der Stein angewärmt 
und mit Terpentin gereinigt. 
Sollen die Platten eine nachherige Behandlung erfahren, 
damit sich Ornament und Grund besser voneinander abheben, 
so kann man ähnlich wie bei den Metallen das Ein schwärzen, 
das Auslegen mit Lack oder die Blattvergoldung des 
Grundes in Anwendung bringen. Auf diese Weise lassen sich
        

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