Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-771212
250 
Zweiter Abschnitt. 
Liebhaberkünste. 
Die verschiedenen 
Methoden, die meist recht hoch und fremd klingende Namen, wie 
Chalkochemigraphie, Photogravure u. s. w. tragen, allerdings ganz 
erstaunliche Resultate ermöglichen, anderseits aber umständliche 
in Vorrichtungen, allerlei Materialien und 
 , bestimmte chemische und physikalische 
 Kenntnisse voraussetzen, wie sie dem 
 Liebhaber nicht zugemutet werden 
1er  311 
;  können, so werden die folgenden 
 Ausführungen sich auf Wenige, leicht 
- fafsliche und leicht ausführbare An- 
 äabenG ligesihrainkeiä; t Vllferk sichh mit 
i; erii C116 e er i z ec ni in i rem 
ikäw  weitern Umfan e vertraut machen 
 will, dem sei gdie Beschaltung des 
m  folgelnden Werkchens bestens em- 
"33"   Pfoh an:  
6  H. Schuberth, Das Atzen der Me- 
9  i  tal l e für kunstgewerbliche Zwecke. 
D  Nebst einer Zusammenstellung der 
g  wichtigsten Verfahren zur Ver- 
5:  schönerung geätzter Gegenstände. 
f;  227 s. so mit 24 Abbildungen. 
  M. 2 Pf. Wien A. Hartleben. 
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gtabtkiyyrbitzvvj: n ezug au as erige usse en 
P-l   Hxfrß  A; 
ä.   und in Bezug auf die Herstellung 
  am.  e. kommen zwei verschiedene Atzver- 
i: M,      
E  fahren in Betracht: I. die Hoch- 
U?   ätzung, 2. die "Ijiefäitzung. Bei 
[äßbr  der Hochätzung bleibt die Zeichnung, 
    '37. das Muster, in der Höhe der urs riin  
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  13g,  liehen Metallobertläche stehen, wäh- 
c-I rend der Grund der Hintergrund 
artig 4433,95! ie_er ge egt o er matt geatzt wird. 
Mäßi- Bei der Tiefatzung wird die Zeich- 
 nung tief gelegt, der Grund wird 
  äuräh dienuäsprüntglichä. Metallodbär- 
 12214;; äc e ge l et un in iese wir ie 
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ggiäääri" Zeichnung oder das Muster eingeätzt. 
1:39 i Die Hochätzung trägt demnach 
 im allgemeinen den Charakter der 
Flächenornamentik, wie ihn etwa auch Intarsien und schablonierte 
Malereien zeigen. Die Tiefätzung dagegen hat mehr das Ge- 
präge einer Federzeichnung, einer Gravierung oder Radierung. 
Die Fig. 190 und x91 veranschaulichen das Gesagte. Fig. 190
        

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