Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-771164
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Fig. 183. Blumcnguirlande im Stil Louis XVI. 
Bronzierte 
Modellierarbeiten 
(Knetarbeiten). 
Das eigentliche Modellieren ist im allgemeinen zu schwierig, 
als dafs es von Dilettanten in richtiger Weise betrieben werden 
könnte. 
Das Modellieren im künstlerischen Sinne geschieht für gröfsere 
Gegenstände in Thon, für kleinere in Wachs. Die modellierten 
Arbeiten sind nicht Selbstzweck, sondern Modelle, Vorarbeiten 
für andere Ziele; so fertigt der Bildhauer zu seinen Büsten und 
Statuen die Modelle in Thon; der Goldschmied fertigt sie für 
seine Erzeugnisse in Wachs u. s. W. 
Die Thonmodelle müssen, solange sie in Arbeit und Ge- 
brauch sind, feucht erhalten werden, da sie beim Eintrocknen 
springen und bersten. Das hat zur Herstellung einer feucht 
bleibenden Thonmasse geführt (Thon und Glycerin). Dieselbe 
ist im Handel und wird hauptsächlich für kleinere Objekte häufig 
benützt. (Plastoline, Thoncerat, Plastocer etc.) 
Die Wachsmodelle behalten ihre Form auf die Dauer, sehen 
aber an und für sich auch nicht gut aus, da das Modellierwachs 
meist dunkelrot gefärbt wird. 
Wenn derartige Modelle als dekorative Gegenstände be- 
nützt werden sollen, so müssen sie eben abgeformt werden, 
wofür das bequemste und einfachste Material der Gips ist. Die 
Wachsmodelle kann man in ihrem Aussehen auch durch Bronzieren 
verbessern. 
Flachreliefs werden beim Thonrnodellieren auf Holzbrettern, 
beim Wachsmodellieren meist auf Schiefertafeln ausgeführt. Im
        

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