Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-771079
Zweiter 
Abschnitt. 
Die 
verschiedenen 
Liebhabcrkünste 
Stockbauer, Abbildungen von Mustereinbänden 
Blütezeit der Buchbinderkunst. 40 Tafeln. 
Leipzig, A. Titze. 
aus der 
32 M. 
Aber auch für andere Zwecke entworfene Muster, einfache 
Intarsien und wenigfarbige, dekorative Malereien lassen sich un- 
schwer für die besprochene Arbeit benützen oder umändern. 
Die Anwendung erfolgt, wie erwähnt, vornehmlich in Bezug 
auf Buchdeckel, aber auch anderweitig als Überzug oder als Fül- 
lung da, wo das Ledermosaik in fester, ebener Lage verbleiben 
kann. 
Eine Variante, eine ähnlich ausschauende, aber besonders bei 
mehreren Farben leichter auszuführende Technik als das Leder- 
mosaik ist die Leder-Auflegearbeit. Das eine Leder, der Grund, 
bleibt ganz; die übrigen Farben werden ausgeschnitten und auf- 
geklebt. Für die auszuschneidenden Teile wird hiebei jedoch 
nur gespaltenes Leder, die abgelöste Oberhaut des Leders, be- 
nützt. Das Ausschneiden wird dadurch wesentlich erleichtert. 
Das Auslegen der Umrifslinien bleibt das gleiche.   
Das Material zu beiden Arbeiten ist beim Buchbinder, beim 
Kartonage- oder Etuifabrikanten erhältlich. In beiden sollte sich 
nur versuchen, wer in Buchbinder- und Kartonagearbeiten bereits 
eine gewisse Fertigkeit besitzt. 
   
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