Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-771045
Die Ledermosaik-Arbeit. 
233 
Die Leder werden zusammen ausgeschnitten und zu diesem Zwecke 
an den Rändern miteinander verklebt. 
Das Ausschneiden geschieht auf einer ebenen Unterlage 
aus Hartholz oder auf einem Zink- oder Bleiblech. Entweder 
benützt man hiebei ein starkes, scharfes Messer, wie es ähnlich 
zum Umrifsschneiden in der Lederplastik dient, oder das Aus- 
schneiden geschieht mit scharfen Meifseln von gerader und ge- 
bogener Schneide. Immer aber mufs der Schnitt genau senkrecht 
geführt werden. 
Die ausgeschnittenen Teile werden in entsprechender Aus- 
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Intarsien 
3.115 
dem Artushof in 
Danzig. 
Wechselung der Farben ineinander eingelegt und auf der Rück- 
seite durch ein starkes, aufgeleimtes Papier verbunden. 
Die Wirkung ist noch keine günstige, weil eben die trennen- 
den Umrifslinien zwischen den Farben fehlen. Diese werden 
durch Blinddruck erzielt, der mit Schwarz ausgelegt wird, oder 
durch Handvergoldung. Es ist wohl zwecklos, die nötigen 
Werkzeuge, die Fileten und Spadien, ihre Erwärmung und Hand- 
habung hier zu beschreiben, da die technischen Einzelheiten sich 
schwer wiedergeben lassen. Wer nicht vorzieht, das Auslegen 
der Linien einem geübten Buchbinder zu überlassen, der erlernt 
das Betreffende am besten bei einem solchen. Da das Leder-
        

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