Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-770775
206 
Zweiter Abschnitt. 
Die verschiedenen 
Liebhaberkünste. 
Werden mehr als zwei Hölzer oder Elfenbein, Perlmutter etc. 
verwendet, so ist der Vorgang ähnlich. Es werden aber nicht 
soviel Platten zusammengesägt, als Materialien in Betracht kommen. 
Das wäre ja in Bezug auf Elfenbein, Perlmutter u. s. W. über- 
haupt nicht thunlich. Man richtet die Sache so ein, dafs das 
Ganze in Einzelpartien zerlegt wird, die dann je in zwei Materia- 
lien zusammengesägt werden. Bei ganz exakter Arbeit kann auch 
ein Stück für sich gesägt und an Stelle eines andern ausfallenden 
eingelegt werden, auf welchem Wege man sich auch helfen mufs, 
wenn Einzelnes verloren gegangen oder unbrauchbar geworden 
ist. Es wird aber kaum gelingen, auf diese Weise gleichbreite 
 
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157- 
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Einfassungsomamente 
Dussault. 
Fugen zu erzielen, was ja der Fall sein mufs, wenn zwei Fur- 
niere zusammengesägt werden. Allerdings entstehen auch im 
letztern Fall bei ungleichrnäfsigem Einlegen verschieden breite 
Fugen, aber sie sind dann, an und für sich betrachtet, wenigstens 
gleichartig und wirken im Verhältnis zu einander wie Licht- und 
Schattenlinien. 
Man kann auch Intarsien herstellen unter Benützung eines 
einzigen Furniers. Dasselbe niufs in diesem Falle hellfarbig 
sein, z. B. Naturbirnbaum. Die eine Partie der ausgesägten Teile, 
z. B. der Grund, wird nach dem Aussägen gebeizt oder gefärbt, 
im vorliegenden Falle schwarz, und dann eingelegt. 
Selbstredend ist bei der Wahl der Hölzer und andern Ma- 
terialien auf eine gute Farbenwirkung zu sehen, wobei jedoch er-
        

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