Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-770659
194 
Zwultcr Abschnitt. 
Liebhaberkünste. 
verschiedenen 
Die 
zu stimmen. Zwischen der einfachen Federzeichnung und der 
Sjlhouettenmalerei und dem farbenreichen Miniaturbild liegen alle 
möglichen zu Gebote stehenden Darstellungsweisen. Es kann 
deshalb auch keine bestimmte Angabe in Bezug auf Vorbilder 
gemacht werden. Es wird sich überall Geeignetes finden lassen, 
besonders wenn die Zugabe der Farbe selbständig erfolgen kann, 
z. B. bei Gerlach, Allegorien und Embleme. Wo es sich 
um Intarsiennachbildungen handelt, halte man sich an die Vor- 
bilder für wirkliche Intarsien (siehe Einlegearbeit). Im übrigen 
sei noch erinnert an die polychromen Werke, die in der Einlei- 
tung zu Abschnitt II namhaft gemacht sind. 
Die gewöhnlich zur Verzierung gewählten Gegenstände sind: 
Kästchen, Kassetten, Truhen; 
Rahmen für Bilder, Spiegel, Uhren u. s. w.; 
Teller, Becher, Schalen, Büchsen, Dosen; 
Feder- und Zeichenkasten; Nähkasten, Handschuhkasten; 
'Buch- und Mappendeckel; 
Untersatzteller; 
Fächerteile; Papiermesser; 
Etageren, Konsolen, Zeitungshalter; 
Füllungen für kleinere Möbel; 
Bilder als Wandschmuck; 
Cigarrenkasten, Brief- und Markenkästchen; 
Merktafeln, Schilder für Kalender und Notizblöcke und 
zahlreiche andere Dinge. 
 Auf polierten Hölzern stehen übrigens auch die Malereien 
in Olfarbe sehr gut, wobei das polierte Holz als natürlicher 
Hintergrund benützt wird. Wird mit Ölfarben auf mattem Holz 
gemalt, so kann der Hintergrund mit Vorteil in Goldbronze oder 
durch Blattvergoldung hergestellt werden. Die Ölmalerei auf 
Holz empfiehlt sich hauptsächlich für gröfsere Gegenstände, für 
Täielungen und Möbel und Einsätze in solche; für Standuhren, 
Postamente, Truhen, Cartouchen und Wappenschilder über Thüren, 
Deckentelder u. a.
        

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