Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768751
Einleitung. 
Zur 
von denen im Verlauf des Buches die Rede sein wird. Auch 
allerlei weiteres, was nicht gut anders untergebracht werden 
konnte, wird hierbei zur Sprache kommen. 
Der zweite Abschnitt wird die einzelnen, das Gebiet der 
Liebhaberkünste ausmachenden Arbeiten der Reihe nach vor- 
führen. Hierbei ist die Zusammenstellung so gewählt, dafs ein- 
zelne Gruppen entstehen, die teils blofs die Fertigkeit im Zeichnen, 
teils auch diejenige des Malens voraussetzen, die teils das pla- 
stische Gebiet betreten und das Modellieren zur Grundlage haben, 
teils aber auch gar nichts weiter voraussetzen, als einen richtigen 
Geschmack und eine glückliche Hand. Wer diese beiden nicht 
besitzt, der läfst seine Finger am besten von alledem, was in 
Betracht kommt. Ohne sie ist das Ende doch nur „verlorene: 
Liebesmühe". Man kann als Prüfstein folgendes hinstellen: Wer 
es vermag, einen hübschen, deutschen Straufs zu binden, der 
wird mit der nötigen Übung und Liebe zur Sache sich auch in 
den Liebhaberkünsten zurechtfinden. Wer jenes nicht vermag, 
der läfst am besten „die Hand von der Butten". Ihm wird auch 
dieses Buch nicht helfen; er läfst es am besten ungekauft oder 
stellt es ungelesen zu den andern in den Bücherschrank. 
Der dritte Abschnitt bringt eine grofse Zahl von Sprüchen 
aus alter und neuer Zeit. 
Der vierte Abschnitt befafst sich mit den Zierschriften, 
Initialen und Monogrammen. 
Der fünfte Abschnitt stellt eine Anzahl von Rezepten 
zusammen zur gelegentlichen Benützung. 
Zur leichtern Auffindung des einen oder andern Gegenstandes 
ist aufser dem Inhaltsverzeichnis, welches dem Buch voraus- 
geht, ein alphabetisches Sachverzeichnis am 5011111856 
angehängt.  
Wenn das Handbuch ein ganzes Gebiet vernachlässigt, 
welches eigentlich seiner kunstgewerblichen Seite halber auch 
hieher gehörte, das Gebiet desjenigen, was man mit einem un- 
glücklich gewählten Sprachausdruck als „weibliche Handarbeiten" 
zu bezeichnen pflegt, so hat dies folgenden Grund: Der Ver- 
fasser ging von der Anschauung aus, dal's die Technik des 
Stickens, des Häkelns, der Knüpfarbeiten, der Spitzennähßfei 
u. s. w. den Frauen nach Lage der Sache eigentlich besser be- 
kannt sein müsse als ihm selbst, mit andern Worten, daß die 
Leserinnen ihm auf diesem Felde über sein müfsten. 
Wenn er sich in einzelnen Fällen geirrt haben Sollte, thut 
es ihm leid.
        

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