Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-770294
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4 fix? 8. Die Porzellanmalerei. 
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 der fertigen Gegenstände und der Reiz 
F    und die allgemeine Verwendbarkeit des 
gäfgicälixik vläätlxirwaääl: Materials an sich. Die Bemalung wird 
ausgeführt auf dem eigentlichen, echten 
oder harten Porzellan, das bekanntlich zu Anfang des vorigen 
Jahrhunderts bei uns erfunden wurde, während es die Chinesen 
seit zweitausend Iahren kennen; ferner aber auch auf dem weichen 
oder Frittenporzellan, dessen Einführung einjahrhundert weiter 
zurückreicht (Reaumurporzellan, Vieux Sevres); auf Fayence 
(Irdenware mit Zinnglasur) und dem die Mitte haltenden Stein- 
gut und weifsen Steinzeug. Die Verzierungsart, die Behand- 
lung und die Farben bleiben sich der Hauptsache nach gleich, 
wenn auch die letztern in Bezug auf die verschiedenen Materiale 
bestimmte, voneinander abweichende Zusätze verlangen. 
Bemalt werden für gCWÖhnllCll ebene Platten und- Gefäfse, 
wie Teller, Tassen, Schalen und Vasen. 
Die zur Verwendung kommenden Farben sind Schmelz- oder 
Emailfarben, eine Zusammensetzung von Glasilüssen und färben- 
den Metalloxyden, zu denen dann noch für die Vergoldung, Ver- 
silberung und Verplatinierung die betreffenden Metalle in Form 
von feinsten Pulvern oder von Lösungen treten. Die aufgemalten 
Farben werden in Muffelöfen der Glasur eingebrannt, werden 
dadurchGdaiäerndd haglien gedrnacläl und nähmen bis zu einem ge- 
wissen ra e en anz er asur se st an. 
Blos das Aufmalen der Farben kann die Beschäftigung des
        

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