Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-770275
156 
Zweiter 
Abschnitt. 
verschiedenen 
Die 
LiebhaberVl-aünste. 
Linien kann man auf Schalen und Tellern mit Zirkel und Reifs- 
feder ausführen. Wo dies nicht angeht, wie auf dem Mantel 
   von vasen- und krugähnlichen 
 Gefäfsen, da mufs man zu 
 einem andern Mittel greifen. 
,  Man läfst die Gefäfse auf 
   einer Drehbank oder Dreh- 
 scheibe umlaufen und hält 
  5     den mit Farbe gefüllten Pinsel 
 513a  i  ilißiit an das Gefafs, ohne zu zittern 
iiiiitiiiritiilßiiiitit " D. 3? jtßwf, und zu schwanken, was durch 
h,  6'  41949724 Auflegen der Hand auf einen 
 I g festen Gegenstand erzielt 
  "z" Wxf;  wird. Wo eine Drehbank oder 
 Drehscheibe nicht zur Ver- 
 fügung sind, genügen zur INlot 
 ahnliche Dinge, wie z.B. eine 
Fig. 113. Tell vor Minton in Stoke GamwiQdeß auf Welche man 
upon q-rem das Gefafs, so gut es geht, 
zentrisch aufbringt. 
Nachdem die Bemalung getrocknet ist, kann ein gleich- 
mäfsi es Uberblasen mit Fixatif oder Schellackfirnis eintreten wo- 
g 7 
durch das Aussehen nur ge- 
    winnt, wenn die Sache recht 
 gemacht wird. Deckweifs 
  sollte man erst nach der 
 an  Fixierung aufsetzen, da es 
      sonst matt und wirkungslos 
 i-Iutiic       
        M3" man w mit 
ä "Hilf   isfi; Äilli  Wasserfarben mit Olfarben 
 iiiiiiililii    so fallt das Fixieren als 
      zwecklos fort. Die ganze 
 f   Malerei ist etwas schwie- 
    ri er und e f d rt hr 
    q  I,    
 fafse, wie sie auch bei uns 
 hergestellt und verkauft 
Fig. 1x4. Teller von Minton in Stoke werden, eignet sich des 
"P0" TWM- gröfsern Mafsstabes und der 
rauhern Oberfläche wegen 
die Ölmalerei jedoch besser als die Malerei mit Wasserfarben. 
Während der Bemalung sind die Gefäfse in möglichst zweck- 
mäfsige Lage zu bringen, indem man sie auf ein weiches Kissen 
bettet u. s. w.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.