Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-770123
Die Seidenmalerei. 
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Das mufs aber durch einen geschickten Buchbinder oder Karto- 
nagearbeiter besorgt werden. 
Die Seidenmalereien zu firnissen, hat keinen Zweck, da sie 
der weiteren Fixierung kaum bedürftig sind, wie es ja überhaupt 
im ganzen keinen Zweck hat, Aquarellrnalereien zu lackieren. 
Sollen einzelne Partien in den Tönen vertieft werden, so 
genügt es, diese mit Gummilösung oder Fixatif zu bestreichen. 
Das mufs aber mäfsig geschehen, da sonst der entstehende Glanz 
wieder mehr verdirbt, als gut gemacht worden ist. 
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Wagen. 
Gezeichnet von 
Wo die Malerei auf Seide bei etwaigem Nafswerden nicht 
verderben soll (Malerei auf Fahnen und Bannern) empfiehlt sich 
als Malmittel statt des Wassers die Kaliumbichromatlösung. 
NB. Diese Lösung zlvt ggfiüig". 
Zweckentsprechende Motive und Vorbilder für die Fächer- 
malerei finden sich in folgenden Werken: 
Habert-Dys, Fantaisies decoratives. 24 Tafeln 56 M. 
Paris, Rouam. 
F. Albert, Bunte Blumen und Vögel. 28 Tafeln 45 M. 
Berlin, Claesen. 
Carpey, P. J., Tableaux decoratifs. Berlin, Claesen. 
Motifs d'eventails, 8 Blatt 3 Frks. Paris, Delarue. 
(Vergl. auch das Verzeichnis hinter der Einleitung zu Ab- 
schnitt II.) Seite 120.
        

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