Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-770060
Fig' 
Wandgemälde 
Casa Bartholdy. 
der 
Rom. 
Die 
fetten 
Jahre. 
Die 
Pergamentmalerei. 
Nicht nur in Bezug auf die Dauerhaftigkeit, sondern in ver- 
schiedener anderer Hinsicht ist das Pergament ein ganz vorzüg- 
liches Material für kleinere Malereien. Das angenehme Äufsere, 
die feine Farbe und Glattheit der Oberfläche empfehlen sich von 
vornherein. Das Material ist übrigens nicht billig und aufserdem 
hat es eine ganze Reihe von Schattenseiten, so dal's die Malerei auf 
Pergament entschieden schwieriger ist als diejenige auf Papier. 
Zunächst hat das Pergament einmal die Eigenschaft, sich wellig 
zu werfen. Das hat nun bei Diplomen und Urkunden nicht viel 
zu sagen; wo es sich aber um dekorative Füllungen für Buch- 
und Albumdeckel etc. handelt, da rechnet man doch auf eine 
ebene Fläche. Man spannt zu diesem Zwecke das Pergament 
über dünne Brettchen oder starke Pappdeckel, so dafs es über die 
Kanten hinübergreift und auf der Rückseite festgeklebt wird. In 
dieser Form wird es dann auch schliefslich an seinen Bestim- 
mungsort eingesetzt. Wenn nötig, kann man zum Zwecke des 
Aufspannens das Pergament auf derjenigen Seite, die nicht bemalt 
wird, mäfsig anfeuchten, wodurch es sich etwas dehnt und später 
um so schöner glatt zieht. Wer jedoch im Aufspannen die nötige 
Sicherheit nicht besitzt, überlasse dann das Geschäft besser einem 
geschickten Buchbinder.  
Die Zeichnung wird auf das Pergament durch Uberpausen 
fein säuberlich übertragen. Die Zeichnung auf dem Pergament
        

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