Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-770007
Holzbran dtechnik. 
Die 
129 
Flasche verbunden. Durch einen zweiten Gurnmischlauch wird 
das verdunstende Benzin in das Innere des Stiftes über den 
Platinschwamm geführt, wie dies die beigegebenen Abbildungen 
näher erklären. (Fig. 90 und 91.) 
Für die Zwecke des Holz- x? 
brandes mufs der Apparat eine ,f7 
Gröfse haben, die mit den be-  
absichtigten Dekorationen im    DR 
Verhältnis steht. Für kleine Xv.  
Füllungen und Ziergegenstände X   ß t. , 
genügt ein kleiner Apparat; zum  i. 3.41.?  
Brennen von Wandtäfelungen  "f "iäy  
undMöbeln hat man eine gröfsere  K  
Sorte nötig. Je nachdem der    
Stift mehr oder weniger erhitzt   _ 
wird, werden die ausgeführten i  
Striche tiefer, dunkler und kräf-     
tiger oder flacher, zarter und x  
heller in der Farbe. Da man kg  
nun die Gaszufuhr mit der 
nötigen Übung leicht verstärken Fig. 90. Fritzsches Holzbrandapparat 
oder schwächer halten kann, so für Fufgbetrieb, 
leistet der Stift, was er je nach 
Bedarf soll. In der Regel soll er über die Rotglut nicht erhitzt 
WSTÖCILDlGBEIIZlIIÜQSChG  
wird nurteilweise gefüllt,  
damitkeinflüssigesBenzin  i; 
zum Platinschwamm hin- 5 
übergelangt. Angeglüht  
wird der Stift über einer e ei   
Spiritus-, Gas- oder an- 7'  
dern Flamme. Wenn der   
Apparat Bill-SGI Gebrauch      E1 i:   
iSt, wird die Benzin- i   H ' 
Hasche mit einem ge- E; mähüxiipwll!  im 1m,  
wöhnlichen Pfropf ver-     m;   
schlossen um das Ver- "ükm   t     
dunsten z,u verhüten.   llä  
NB. 11127 Benzzn sei   ß w  Ü 
man zzorszklztz" da seine "(l i  "  i? 
Dämpfe am Lilzt sich am: i h  
enfzünden; man fülle die  i] 
Flasche bei Tage. Fig. 9x. Fritzsches Holzbrandapparat 
Das Fufsgebläse, der für Handbetrieb- 
Meyer, Liebhaberkiinste. 9 
        

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