Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-769921
Rauchbilder. 
Das Wesen der Rauchbilder besteht darin, dafs man geeignete 
Flächen mit Rauch anschwärzt und durch teilweises Wegnehmen 
der geschwärzten Stellen die Bilder hervorruft. Voraussetzung 
für das Zustandekommen guter Bilder ist eine im Zeichnen sichere 
und wohlgeübte Hand. 
Rauchbilder werden nur hübsch auf glatten Flächen. Des- 
Wegen kann man sie ausführen auf Porzellan, Steingut und 
Fayence, auf poliertem Metall und auf Glas. 
Da auf runde Körper, wie beispielsweise Flaschen und 
Blumenvasen, sich weniger gut zeichnen läfst, wird man im all- 
gemeinen die Rauchbilder auf ebenen Flächen anbringen, und es 
kommen in erster Reihe hiefür in Betracht quadratische, recht- 
eckige und runde Platten sowie tlachgewölbte Teller und Teller 
mit ebenem Mittelstück, bei denen der Rand unverziert bleiben kann. 
Derartige geeignete Platten und Teller aus Porzellan, Stein- 
gut oder Fayence sind überall zu haben. Während die Porzellan- 
llnd Steingutprodukte gewöhnlich weifs sind, kann man in 
Bezug auf Fayencen und glasierte Thone auch zu gefärbtem Ma-
        

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