Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Liebhaberkünste
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-769572
Planschalen 
oder 
Küwetten. 
Das sind ilache, muldenartige Gefafse, welche hauptsächlich 
bei der Ätzerei gebraucht werden, aber auch sonst vielfach gute 
Dienste leisten. 
Im Handel sind Planschalen aus Glas, Steingut und lackier- 
tem Papier mache. Die letztern sind leicht,__ unzerbrechlich und 
billig, widerstehen aber starken Säuren und Atzrnitteln ni_cht ge- 
nügend. Auch die Planschalen aus Hartgummi und aus Ölpappe 
sind leicht, unzerbrechlich und säurebeständig, aber nicht gerade 
billig (Gebrüder Adt, Forbach iIE., liefern u. a. Planschalen in 
Ölpappe). 
Als billiges Ersatzmittel der Planschalen für gewöhnliche 
Zwecke dienen zur Not grofse, glasierte irdene Untersatzteller, 
wie sie jeder Hafner für Blumentöpfe anfertigt. (Fig. 68.) 
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Fig' 
und Untersatzteller. 
Planschale 
Die 
Mensur. 
Mit diesem Namen bezeichnet man cylindrische oder krug- 
förmige Glasgefäfse, welche auf der Aufsenseite eine Einteilungs- 
skaia nach Kubikzentimetern tragen. Für Wasser und gleich- 
schwere Flüssigkeiten gilt die Skala auch für das Gewicht in 
Gramm (bei 150 Celsius). Die Mensur leistet bei Abmessungen 
von Flüssigkeiten bequeme Dienste und erspart vielfach die Be- 
nützung der Wage. Derartige Gefäfse sind in verschiedenen 
Gröfsen in den Glashandlungen und bei den Fabrikanten und 
Verkäufern wissenschaftlicher und photographischer Apparate 
vorrätig. (Vergl. Fig. 69.) 
Glasgefäfse 
für 
Chemikalien 
etc. 
Tinten, flüssige Farben und Bronzen, Firnisse und Ähnl. sollte 
man stets in verschlossenen Glasüaschen aufbewahren, da sie 
sonst leicht vertrocknen und verderben. So werden z. B. Gum-
        

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