Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-554605
allgemeineren Anwendung ist die Tragsteintigur, selten aber 
deutet sie ein Tragen an, meistens ist sie nur spielend deco- 
rativ an den Tragstein angeheftet und häufig ist eine scherz- 
hafte, genrehafte iigurale Darstellung damit in Verbindung 
gebracht, die mit dem Tragen selbst in keiner Beziehung 
steht. S0 sieht man nach der Anschauung Heidelofs in der 
beiliegend abgebildeten (Fig. 48) Gewölb-Console den Par- 
Fig- 
   x ( Q -  
    
  
     
{W 
211;; w  
Camole zyzus deräjlarienkirvhe zu Reutlingwn. 
(Heidelofh) 
lierer 
oder 
Obmann 
in 
seinem 
vCostume, 
Bauhütten- 
mit der 
Gogel oder Mazetta angethan, "dargestellt, er  stösst in 
sitzender Stellung in das Horn, um die Handwerksleute 
nach der Ruhepause zur Arbeit aufzufordern. Auch die 
anderen Consolen der Capelle enthalten ähnliche Figuren, 
so gewahrt man an einer Console einen Schläfer, der durch 
den Ruf des Hornes aus seiner Mittagsruhe erwachend, im 
Begriffe ist, sich zu erheben, an einer anderen sieht man 
einen Steinmetzen sich mit seinem Spitzeisen in Bewegung
        

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