Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-554513
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der seine Engel überall hinsendet, welche somit Alles 
sehen, Gutes sowohl, als Böses. Verwandt mit den Cherubim 
sind die Seraphim und ebenfalls aus dem alten Testamente 
stammend, auch diese umgeben den Thron Gottes. 
An dem Oapitäl der Kirche des hl. Petrus und 
Marcus in Constantinopel (Fig. 40) sind vier Cherubim 
Fig- 
(Iapitiil aus 
(W. L. 
der lfirclze zu 
Kunsth. Bg.) 
Hamerslebeu. 
angebracht, jeder Cherub hat 6 Hände und eine grosse 
Anzahl von Augen, seine Füsse ruhen auf der Wulst des 
Säulenhalses, eine structive Thätigkeit haben diese Gestalten 
oifenbar nicht auszuüben. 
Neben den Engelsgestalten sind es auch Thierformen, 
die sich nicht selten auf byzantinischen Capitälen vorfinden, 
zumeist ebenfalls auch als tendenziös christliche Symbole 
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