Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-554508
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ändert die altchristliche Ornamentik ihren Charakter sofort, 
Sobald sie von Byzanz beeinflusst erscheint. Dies zeigt 
sich insbesonders dadurch, dass die Thier- und Menschen- 
formen, zumeist in tendenziöser Bedeutung, ziemlich reichlich 
an structiven Theilen, insbesondere an Säulen-Capitälen an- 
gewendet werden. Namentlich häuflg findet sich die Gestalt 
des Cherub vor. dies ist eine aus dem alten Testamente 
ins Christenthuin herübergenommene symbolische Figur, 
ursprünglich stets in Verbindung mit Jehovah stehend und 
seine Gegenwart endeutend, in christlicher Zeit erhält 
der Oherub zumeist die einfache Engelgestalt. Der alt- 
christliche Cherub wird mit vier Flügeln abgebildet, 
wovon sich zwei nach oben und zwei nach unten schlagen, 
wobei die Flügel nicht selten mit zahlreichen Augen bedeckt 
erscheinen, wohl als Werkzeug der Allwissenheit Gottes,
        

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