Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-554478
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füssen, diese sind oben plötzlich abgeschnitten, und auf der 
Schnittüäche sitzen kleine chimärische Gestalten, die wieder- 
um nicht selbst tragen, sondern dies von einem verzierten 
Stengelwerk besorgen lassen, das ihnen aus dem Rücken 
herauswächst. In dem vorliegenden Dreifuss fehlt der ver- 
bindende einheitliche Gedanke, die angewendeten Formen- 
elemente bauen sich ohne Übergang und inneren Zusammen- 
hang systemlos auf und schliesslich ist das Grössenverhälltnis 
Fig- 
37. Riiznzh-rlze Drezlfüsse. 
(Kunsth. Bg.) 
kräftigen 
des 
stützenden 
Fusses 
und 
des 
zwecklos 
darauf 
sitzenden Fabelthieres 
genehm zu wirken. 
denn 
doch 
etwas 
zu auffällig, um an- 
Auch die ganze menschliche Figur wird im römischen 
Kunstgewerbe in der freiesten Weise angewendet, meist 
spielend decorativ, häufig ohne organischen Zusammenhang 
mit dem Ganzen, bald ist es ein dickbauchiger Silene, aus 
dessen Kopf zwei Lampenarme herauszuwachsen scheinen.
        

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