Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-554438
Flügeln innewohnenden   
Kraft das Gefäss "zu  213i Mlllllllllul 
stützen und zugleich den    
F-us-s mit demselben zu   
(f?  "X1159 Qilvlfix 
verbinden. Bei Anwen-   "h 
dung von Flügeln ist S,  
es allerdings nothwendig,   
auch die in der Natur  w  
vorkommenden Ansatz-  
theile der Flügel  den I  
Rücken und in Folge    
dessen den ganzen Ober-   
leib zuverwendemworaus   i "j 
sich dann reiche Combi-    
nationen ergeben; eine  (A 
der beliebtesten besteht   
aus einem Franenober- _     
leib mit einem Flügel-  
Paar versehen, welcher Ü 
sich aus einem LÖweIb Fig: Rönzii-clzcr Tixclzfus: ausPomjbeji. 
fnss entwickelt. (Fig. 34-) (Nach eiqfr Auifpahme des Verfassers.) 
Diese Combination hat es offenbar auch mit tendenziöser 
Symbolik zu thun, jedenfalls scheinen hier die Sirenen, 
jene fabelhaften Jungfrauen der griechischen Mythologie, 
die mit Vogelkrallen und Flügeln versehen sind und 
von den Ufern ihrer Insel mit bezauberndem Gesang die 
Vorübersegelnden anlockten, um sie dem sicheren Verderben 
zuzuführen, und ausserdem die ebenfalls fabelhaften Sphinxe, 
die schon in Ägypten eine grosse Rolle spielten, als Vor- 
bilder gedient zu haben. An römischen Apollo-Altären 
sehen wir dieselben Gestalten als Füsse in offenbar structiver 
Weise verwendet, hier stehen die sirenenhaften Sphinxe
        

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