Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-554419
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maskierend als structiv thätig ein Thier- oder Menschenk0pt' 
angebracht, so namentlich in der Keramik dort, wo der 
Henkel sich an den Bauch des Gefässes ansetzt (Fig. 31), 
ferner wird der Thierkopf häufig c) als thatsächliche Aus- 
üussöflhung verwendet, nach einem uralten Gebrauch, so- 
wohl bei Dachrinnen, Brunnen, Wasserleitungshähnen, als 
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Fig. 31. Handlzyziria. 
(Nach Semper.) 
auch bei Bronce- und Thongefässen. (Vergleiche die gleich- 
artige Anordnung des griechischen Wasserspeiers Fig. 16.) 
Zu dieser Function wurden Thiere gewählt mit breitem 
Munde, namentlich diejenigen, die dem Katzengeschlechte an- 
gehören. Schliesslich erhalten d) Thierköpfe häufig tenden- 
ziöse Bedeutung, so linden sich namentlich häuiig auf Opfer-
        

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