Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-554345
Symbolik der Formen weit nackter und ungeschminkter 
zur Darstellung kommt, als bei den übrigen Völkern Italiens. 
Ein sprechendes Beispiel bildet der Thorbogen von Volterra 
(Fig. 22), an welchem der Schlussstein, so wie die beiden 
Steine des Bogenanfanges, als die bedeutsamsten Steine 
des Bogens durch Menschenköpfe ausgezeichnet sind, in 
richtiger Würdigung des Umstandes, dass auch der Kopf 
den wichtigsten Theil des menschlichen Körpers bildet. Der 
F19 
in 
Scklmmtein vom T ituslager 
(Ragueneh) 
Rom. 
Gedanke ist richtig, die Darstellung aber ist eine ungemein 
naive, zunächst wirkt es befremdend auf den Beschauer, dass 
der Kopf sammt dem Hals angewendet worden ist, wobei theil- 
weise sogar eine natürliche, etwas coquette Kopfwendung 
dargestellt wurde und ausserdem ist des Guten dadurch etwas 
zu viel gethan worden, dass der Baumeister gleich drei 
Köpfe auf einen Bogen anwandte. Derselbe Gedanke wurde 
späterhin in weit feinerer und richtig empfundener Weise, 
namentlich in der Renaissancezeit zur Darstellung gebracht,
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.