Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-554326
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und Hundes als Trinkhorn angewendet und zumeist noch 
reichlich mit bunten Farben bemalt. 
Andere Gefässe nahmen die Form von Menschenköpfen 
an oder es wurde sogar die ganze menschliche Gestalt mit 
mehr oder weniger Geschick dazu ausersehen, einem Gefässe 
als Vorbild zu dienen. (Fig. 21.) Letztere G-efässformen 
haben allerdings viel Bedenkliches an sich, es ist eben 
nur ein Beweis, wie frei die Griechen zuweilen in Form- 
gebungen sich bewegten, wo es sich nicht um die grossen 
Aufgaben der monumentalen Architektur handelte, that- 
sachlich kann die Idee, den menschlichen Körper als Gefäss 
darzustellen, als keine passende und schöne bezeichnet 
werden, zunächst ist die menschliche Körperform an und 
für sich gar nicht geignet als Gefäss aufzutreten und überdies 
ist es sehr schwierig, die wichtigen Gefasstheile, als da 
sind: Hals, Henkel und Ausgussöffnung in natürlicher und 
ungezwungener Weise durch die menschliche Gestalt aus- 
zudrücken.
        

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