Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-554170
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deshalb, weil bei ihnen das Lasttragen fast ausschliesslich 
von den Rücken lebender Thiere besorgt wurde und sie 
für analoge Functionen in der Baukunst kein unmittelbar 
verständlicheres Symbol fanden, als das eben angeführte, 
dabei übersahen sie allerdings, dass es denn doch, wie wir 
sogleich sehen werden, einige Schwierigkeiten hat, einen 
Rücken als Kunst-Symbol zu verwenden. 
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Fig. 11. Asajlrixzlzer Stuhl. 
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Undeutliche Andeutungen eines Thierriickens iinden 
sich bereits an assyrischen Sitzmöbeln, an welchen das 
obere Querholz zuweilen leicht wie ein Rücken ausgebogen 
erscheint (Fig. 11), die Ausläufer der hervorragenden 
Holzstücke nehmen die Gestalt von Thierköpfen an, um 
eine Endigung der Form anzudeuten.  
Aber auch in der Architektur wird der Thierrücken 
verwendet und erscheint dessen Anwendung da um so naiver 
und ungeschickter, je monumentaler das Werk ist, so sehen 
S c h ubert: Stilisieren der Thier- und Menschenformeu. 3
        

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