Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-554168
Babylon, 
Assyrien 
und 
Persien. 
Über 
den 
gesammten 
Aufbau 
der 
architektonischen 
innerasiatischen Völker sind wir leider nicht 
Denkmale dieser 
genügend unterrichtet, die 
reichen Bauten sind heute 
Reste 
nicht 
dieser höchst 
viel mehr als 
umfang- 
formlose 
Trümmerhaufen. Der Grund liegt wesentlich in dem ver- 
gänglichen Materiale, das dieselben zu ihren Bauten ver- 
wendeten und welches namentlich aus gebrannten und 
ungebrannten Ziegeln und Holz bestand. Dennoch fand man 
in diesen meist unförmlichen Schutthügeln ziemlich zahl- 
reiche Objecte aus Marmor und Alabaster, die es dennoch 
ermöglichen, uns ein beiläuüges Bild des Kunstschaffens 
dieser Völker zu bilden. 
In vielen Reliefdarstellnngen sehen wir Möbel ab- 
gebildet, die Füsse derselben werden häufig durch 'l'hier- 
beine hergestellt, wie wir dies in Ägypten gesehen haben, 
ebenso werden in ganz analoger Weise Endigungen nach 
oben, durch Anordnung von Thier- oder Mensehenköpfen 
charakterisiert. 
Sehr 
bezeichnend 
für 
die 
naive 
Anschauung 
dieser 
Völker ist der Umstand, dass sie mit besonderer Vorliebe 
den Thierrücken namentlich dort verwendeten, wo das Tragen 
einer Last angedeutet werden sollte, dies thaten sie offenbar
        

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