Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-554119
_Hier wird das Haupt der Hathor, der Göttin des 
Tanzes und Festrausches, in vierfacher Wiederholung zu 
einem Capitäle verwendet, über welchem sich noch e 
Tempelchen erhebt. In diesem Ca- 
pitäl haben wir den ägyptischen Zopf  
vor uns und machen die Formen den    
Eindruck, als wären sie von einem   
ägyptischen Künstler während eines zu   1I,lljlhivjlldlllll 
Ehren der Göttin angetrunkenen Fest-  
I-aIISChGS gebildet werden; für uns ist    iimgißihilf; 
dieses Capitäl insoferne interessant.  
weil wir an diesem Beispiel sehr wohl   Hit 
erkennen können, wie Architektur-  
formen nicht gemacht werden sollen.   
Zunächst muss gesagt werden, dass  M] 
das Haupt einer Göttin überhaupt nicht   
tauglich ist, in so eminenter Weise als ii-Äy  
structives Bauglied aufzutreten, wie   
bei einem Säulencapitäl und wenn man L? r  
es dennoch thun will, dann könnte    
es nur in leicht andeutender, aber nicht wir. -11 
so roh materieller Weise geschehen, lt 
wie hier, ferner soll das Capitäl nicht   
so ohne Weiteres aus dem Schafte iiglgillgl, T1 
herauswachsen, vielmehr fordert der  ßßiläxlfl,  
gute Geschmack die Anbringung eines  1,1l] ü 
verbindenden Gliedes und schliesslich '    
sich 
noch 
ein 
hat das Aufsetzen eines Tempelchens lüg- 7- 
auf das Maskenc -  _  . Hatllnrlnaskenxziule 
  apltal ga? kemen snm Denderalz. (Kunsth. 
Zum rlchtlgen Verständms dieser Bau- 
71071 
Bg.) 
form muss gesagt werden, (lass hier, wie es scheint, überhaupt 
keine structive Symbolik beabsichtigt wurde, sondern eine.
        

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