Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-555996
zu bringen und namentlich die barocken B'o1'1nen, die man 
mit dem Ausdrucke "Grotteske" bezeichnet, anzuwenden. 
In gleicher Weise wurden auch 4], 
die neutralen Theile von Kannen,  
Leuchtern, Salzgefässen und an-  
deren Gegenständen verziert.  
Dann gab es aber auch kunst- p; 17 
gewerbliche Objecte, welche die  
menschliche Figur in hervor-  
ragender Weise als Ornament  ' 
benützten, fast mit gänzlichein  
Ausschluss des Rankenorna-   
mentes, so wurde beispielsweise   
nicht selten der Bauch des Ge- als 
fässes als eminent neutrales Feld  K;  
angesehen und ausschliesslich  ' 
mit historischen, mythologischen N 
oder allegorischen, figuralen Coln-  
positionen geschmückt (Fig. 145),  
hier allerdings mit weit mehr s? 
Berechtigung als bei der Innen-  
Seite von Tellern, auf denen  
gegessen werden sollte.  
Die Renaissancekünstler   
wussten aber nicht nur durch   
Schaffung von neutralen Feldern    
-die Werke der Kleinkunst  
durch figurale Compositionen zu BMW Cibär15l',u1::' de, Ä-l-nh, 
schmücken, sondern sie ver- fbnlegiusta zu sawm.  
"wendeten die menschliche Gestalt, (K""Sth' 33') 
sowie auch Thierformen sehr gerne in voller Plastik als 
spielende Decoration zur Belebung der Werke des Kunst-
        

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